IRAN’s Notes

LETTER FROM A TEHRAN HOSPITAL

The following email from Wednesday 24th June. It is written by a doctor from “Rasul Akram” hospital in Tehran who says that some people were killed not only by one bullet as they found two or three bullets in some bodies, close to one another, showing that shooters used barrage shooting against people and not only a single shot. A 68 year old man had 3 bullets inhis body, two on his left shoulder and one in the left side of his stomach. The doctors of the “Rasul Akram”hospital say they had been faced with 38 people killed during last week’s protests. Apparently, police took the corpse of the dead bodies out from the hospital and carried them away by truck. Most of their families still do not know if their children have been killed. Besides, among the corpse there were some 15, 16 years old kids.

According to the email, the crew of the hospital protested in the street next to the hospital giving out the information about the violence to the people. The photos attached are from this demonstration which appears to have taken place earlier this week.

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Source: Letters from Iran

Fribourger Justiz | Gerechtigkeit

Leserbrief in den Freiburger NAchrichten vom 15.4.09
Zum Thema Entzug des Führerausweises
Mitte Dezember 2008 hatte ein Berufschauffeur einen Unfall mit Camion und Anhänger. Der Camion und der Anhänger waren mit je einer Mulde beladen. Glücklicherweise gab es beim Unfall nur sehr geringen Blechschaden. Dieser Unfall musste passieren, da ein Autofahrer vor ihm abrupt bremste und völlig überraschend nach links abbog. Zudem waren die Strassen zu diesem Zeitpunkt richtig «seifig». Der geschädigte Autofahrer, ein Ausländer, verlangte die Polizei auf die Unfallstelle. Die Daten wurden aufgenommen, und ein Unfallprotokoll wurde erstellt. Im Januar 09 hat der Berufschauffeur von der Kommission für Administrativmassnahmen im Strassenverkehr (KAM) ein Schreiben erhalten, dass die Eröffnung eines Administrativverfahrens erfolgen werde. Im Schreiben steht weiter, dass die Feststellungen des Administrativverfahrens z. B. zu einem Führerausweisentzug, einem Fahrverbot oder zu einer Verwarnung führen können. Im März 09 hat der Berufschauffeur die Verfügung mit dem Hinweis erhalten, dass ihm der Führerausweis für einen Monat (gesetzliche Mindestentzugsdauer) entzogen werde. Begründung des KAM: Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse und Nichtbeherrschen des Fahrzeuges mit Unfallfolge. Zudem musste er noch über 500 Franken bezahlen (Busse, Hinterlegung Führerausweis).
Dazu muss ich sagen, dass der Berufschauffeur die Geschwindigkeit den widrigen Strassenverhältnissen sehr wohl angepasst hat. Zudem ist sein Leumund als Fahrzeuglenker einwandfrei. Im Zentralregister der Administrativmassnahmen ist er ebenfalls nicht verzeichnet. Aufgrund dieser Ausführungen finde ich den Führerausweis-Entzug völlig übertrieben und komplett daneben, müssen doch praktisch dafür die ganzen Ferien geopfert werden. Hier wird wieder einmal ein rechtschaffener Bürger, der seine Verpflichtungen erfüllt, mit Füssen getreten. Zudem kann es unter Umständen eine Familien-Existenz gefährden (Stellenverlust). Andere, viel gravierendere Verfehlungen, sprich «Vergewaltigungs-Fall Schmitten», werden dagegen als Bagatelle behandelt und kaum gebüsst. Es sollte wieder ver- mehrt der gesunde Menschenverstand zur Anwendung gelangen.
Roger Sturny-Jungo, Schmitten

Ein Sozialhilfe-Empfänger reicht Klage wegen Nötigung ein

Wie die Freiburger Nachrichten heute berichten, reicht ein arbeitsloser Informatiker Klage wegen Nötigung ein, weil er sich weigert, eine Bewilligung zu erteilen, dass das RAV Daten über seine Person an den Sozialdienst der Stadt Freiburg liefert.

Der Mann in den 40er-Jahren hat zugleich einen Mitarbeiter des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV), die Leiterin des RAV des Saanebezirks, Carole Blanc, den Vorsteher des Amtes für den Arbeitsmarkt, Marc Genilloud sowie den zuständigen Staatsrat Beat Vonlanthen wegen Nötigung angeklagt.

Damit die Sozialhilfe nicht gekürzt wird, werden auch von einem ausgesteuerten Arbeitslosen gewisse Anstrengungen verlangt mit dem Ziel, den Weg ins Berufsleben zurückzufinden. So ruft der Sozialdienst der Stadt Freiburg die Sozialhilfeempfänger auf, Bewerbungen zu schreiben. Das RAV ist denn auch bereit, diesen Arbeitslosen bei der Stellensuche zu helfen, obwohl es dazu gesetzlich nicht verpflichtet ist. «Das RAV tut dies freiwillig», hält Christophe Aegerter, Generalsekretär bei der Volkswirtschaftsdirektion, gegenüber den FN fest. «Der Sozialdienst will aber eine Rückmeldung des RAV», fährt er fort.
Aus Datenschutzgründen kann jedoch das RAV die Informationen nicht ohne weiteres an den Sozialdienst weiterleiden. Deshalb verlangt das RAV vom Ratsuchenden, eine Einwilligung zu unterschreiben. Im betreffenden Fall will der Mann aber nicht, dass seine Daten an den Sozialdienst weitergeleitet werden. Und er klagt nun wegen Nötigung.
«Der Mann will von uns eine Dienstleistung. In seiner Situation können wir ihm nur helfen, wenn wir mit dem Sozialdienst zusammenarbeiten», hält Marc Genilloud gegenüber der Zeitung «La Liberté» fest. «Will er nicht, so können wir nichts machen», fährt er fort. «Wenn wir ihm sagen, dass wir ihm deshalb nicht helfen können und ihn von der Liste streichen, so ist dies keine Nötigung, sondern eine Information», gibt der Vorsteher des Amtes für den Arbeitsmarkt weiter zu verstehen.
Der Kläger begründet sein Handeln auch mit einem Hinweis auf ein Gutachten, das er bei der Datenschutzbeauftragten Dominique Nouveau-Stoffel einholte. Sie hat ihm geantwortet, dass das Sammeln und Weiterleiten von sensiblen Daten auf einer gesetzlichen Basis beruhen müsse.
Das Problem der Datenvermittlung in solchen Fällen ist zum Teil mit der Revision des IV-Gesetzes gelöst worden. Eine ähnliche Disposition ist im Entwurf für eine Revision des kantonalen Arbeitsmarkt-Gesetzes vorgesehen. Marc Genilloud hofft, dass diese Revision noch in diesem Herbst dem dem Grossen Rat unterbreitet werden kann.

Auch RAV-Leiterin Carole Blanc lässt sich von der Klage nicht einschüchtern. «Wir arbeiten mit den Sozialdiensten und der IV aufgrund eines Entscheides des Staatsrates zusammen, welcher ein sehr ehrgeiziges Konzept ausgearbeitet hat. «Ziel ist es, dass die drei Dienststellen eng zusammenarbeiten, um angepasste und koordinierte Aktionspläne auszuarbeiten, damit die betroffenen Personen so schnell und so gut wie möglich wieder ins Berufsleben integriert werden können», erklärt Carole Blanc gegenüber der «Liberté». «Eine Dienststelle allein ist ohnmächtig. So müssen wir Daten austauschen können. Wir tun dies in einem Klima des Vertrauens. Ich glaube, dass jede Person ihren Platz in der Gesellschaft hat. Wir sind alle da, um ihr dabei zu helfen, diesen Platz zu finden», ergänzt sie.

Nun, dass RAV wie auch die Sozialfürsorge sind in keiner Weise effizient. Das Beispiel von Hans zeigt das ja auch deutlich!

Er müsste unterstützend ebenfalls Klage wegen Unterlassung von Hilfe einreichen!

Quelle. Freiburger Nachrichten

Soziale Exekution

Also dieser Hans hat genug. Der Leidensdruck erdrücke ihn und er sehe keinen Sinn mehr in seiner Existenz.
Niemanden, außer ein paar Freunden, würde sein Schicksal interessieren. Der Brief an die zuständigen Stellen der Behörden sei nicht beantwortet worden. Man habe es nicht mal für nötig befunden den Empfang des Briefes zu bestätigen.

Ja, was stellt er sich den vor der Hans, für Sozialopfer interessiert sich doch kein Schwein. Damit kann man doch keine Stimmen gewinnen, geschweige den in der Öffentlichkeit punkten. Der Karriere hilfts auch nicht.

Auch die Medien würden seinen Fall negieren, meint Hans. Sie würden lieber über Indianer, Amokläufer, Sozialschmarotzer und über die Belohnung der Bankenbranche mit Steuergeldern berichten. Für die wirklichen Opfer interessiere sich niemand.

Er, Hans wolle sein klägliches, stilles und sinnloses Leiden beenden und plane sich vor dem Fribourger Rathaus zu verbrennen.

Recht hätte er zwar und wenigstens einen lauten Abgang sollten wir ihm gönnen. Doch die entstehenden Sauerei auf dem Rathausplatz und den Gesichtsverlust der Politiker und Behörden, können wir doch nicht verantworten, oder?

Eine etwaige Medienpräsenz hätte nur negative Effekte! Der Mike Shiva oder andere Cervelat Promis sind doch nicht dabei!

Da würde am Ende noch ein Care-Team nötig um die geschockten Politiker und Zuschauer zu betreuen. Das ginge dann ins Geld, wenn noch die Feuerwehr und die Polizei aufgeboten werden müsste. Nein, das geht nun wirklich nicht!

Das können wir nicht verantworten. Schliesslich bräuchten wir das Geld für sinnvolleres. Z.B. um die armen Banken und die Finanzkrisengeplagten Wirtschaftskapitäne zu unterstützen oder für die Rambo Truppen von Merz und die Tigris.

Nein, wir können doch die Hilflosigkeit und die Unfähigkeit der Politiker und der Behörden nicht einfach so aufdecken! Wo kämen wir denn hin?
Die einfachen Bürger könnten ja plötzlich anders wählen, auf die Strasse gehen um zu demonstrieren. Gar einen sozialen Aufstand provozieren. Da bleibt keine andere Wahl als diese Opfer totzuschweigen, sie zu verstecken. Diese Opfer haben kein Recht auf eine Lobby!

Also irgendwie ist eine Welt, in der Sozialhilfeopfer keine Unterstützung mehr erhalten und nicht mal mehr zur Kenntnis genommen werden doch zum kotzen – aber das ist nur meine bescheidene Meinung!

Also verhindern wir den Event am 1. April um 14:00 Uhr auf dem Rathausplatz in 1700 Fribourg. Und lassen wir ihn einfach still sterben, wo kämen wir denn sonst hin!

Schaut hin was ist!

“Dafür muss man vielleicht auf einen Hügel steigen – oder aus der Vogel-Perspektive hinab schauen”

Doppel-Moral und Anstand, individuell gesehen.

Wenn’s um Doppel-Moral geht, so ist unsere ganze derzeitige Gesellschaft davon verseucht: Wenn’s schon die Gesellschaft akzeptiert, so schlägt diese Verhaltensweise unnötigerweise auf die einzelnen Menschen durch, welche sich nicht auf dieses Niveau herablassen wollen. doch lest hier selber:[LINK]

Das schreibt M.Habermacher und er macht Vorschläge  z.B.:

Wie wär’s mit folgender Strategie:
Volks-Initiativen zu wichtigen Themen der Sozialhilfe lancieren, zum Beispiel:
- Teuerungs-Ausgleich ist gegeben
- Recht auf eine Chance zu arbeiten
- keine Benachteiligung von gut Qualifizierten (überqualifiziert)
- Ombudsstelle einrichten
- Mitsprache bei der SKOS, da die Sozial-ArbeiterInnen vor allem die eigenen Interessen vertreten
- …

Wer ein derartiges Thema interessiert, bitte bei ihm melden! (seine letzte Semester-Arbeit an der Uni Zürich ging zum Thema der “Neuen Politischen Oekonomie”. Hier seine Webseite

sich nicht die Finger verbrennen

wegen Hans dem Sozialfürsorge-Opfer! Es könnte ja der Karriere schaden…
Antwort vom Nationalrat: dessen Schwerpunkte sind u.a. Wirtschaftliche Entwicklung und Sozialeinrichtungen…

“Cher Monsieur,
Merci de votre message.
Le problème soulevé concerne le canton et non les parlementaires fédéraux. Il appartient à Mme Demierre de se déterminer en premier lieu sur les questions posées. Si Berne devait intervenir à un certain stade, ce serait par insuffisance des cantons. En tout état de cause, ma collègue Thérèse Meyer siège au sein de la Commission de la santé et des affaires sociales du Parlement. Elle pourrait se pencher sur cette problématique en cas de nécessité.

Dominique de Buman
Conseiller national




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